Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp®
Bei dieser Therapie handelt es sich um eine sanfte manuelle Methode, die auf die funktionelle Situation des Bewegungsapparates
ausgerichtet ist und zur begleitenden Unterstützung bei entsprechenden Beschwerden eingesetzt werden kann.
Die ursprüngliche Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp® wurde Anfang der 1990er-Jahre von Helga und Eberhard Popp entwickelt.
Im Mittelpunkt stehen eine dreidimensionale Betrachtung des Beckens, eine sanfte manuelle Arbeit an der Wirbelsäule über die umgebende
Muskulatur sowie die Behandlung des Atlasbereiches.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die aktive Mitarbeit. Bewegungen werden von mir angeleitet und unterstützt und von Ihnen selbst ausgeführt.
Dadurch wird die Behandlung mit Ihrer eigenen Körperwahrnehmung und Bewegung verbunden. Dabei wird mit gezielten, dynamischen Bewegungen und
unter Einbeziehung der Muskulatur gearbeitet.
Die Methode arbeitet mit sanften, nicht manipulativ ausgeführten manuellen Techniken. Dabei wird die individuelle Beweglichkeit des Körpers
betrachtet und die Behandlung an die jeweilige Situation angepasst.
Die Methode kann im Rahmen einer individuellen naturheilkundlichen Behandlung bei funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt
werden. Ob und in welcher Form sie im jeweiligen Einzelfall sinnvoll ist, wird nach dem persönlichen Befund und Anliegen entschieden.
Die Methode wurde von den Ausbildern des Fördervereins Dynamische Wirbelsäulentherapie e.V. im Laufe der Jahre weiterentwickelt und um weitere
Aspekte ergänzt. Seit 2026 wird diese Weiterentwicklung unter der Bezeichnung Osteobiodynamic® geführt. Weitere Informationen zu dieser
Methode finden Sie auf der entsprechenden Seite.
Die Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp® gehört zu den komplementärmedizinischen Verfahren. Das zugrunde liegende Behandlungskonzept und
seine therapeutische Wirksamkeit sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Die Beschreibung der Methode stellt kein Heilversprechen und
keine Garantie für eine Linderung oder Verbesserung von Beschwerden dar. Eine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung wird
dadurch nicht ersetzt.
