Osteobiodynamic® (OBD)
Der sanfte, manuelle, ganzheitliche Weg für Ihre Balance
Die Osteobiodynamic® ist eine manuelle und ganzheitlich ausgerichtete Behandlungsmethode. Im Mittelpunkt stehen die dreidimensionale Betrachtung
des Beckens sowie die manuelle Arbeit an Wirbelsäule, Gelenken, Muskulatur und Faszien.
Die Methode wird im Rahmen naturheilkundlicher Behandlungen eingesetzt, insbesondere wenn funktionelle Einschränkungen des Bewegungsapparates,
muskuläre Spannungen oder ein verändertes Bewegungsgefühl im Mittelpunkt des persönlichen Anliegens stehen.
Die dreidimensionale Sichtweise des Beckens, die sanfte manuelle Arbeit an der Wirbelsäule über die Muskulatur sowie die Behandlung des
Atlas bilden wichtige Bestandteile der Methode. Auch die Schlüsselregionen der Extremitäten und des Fasziensystems werden in die Behandlung
einbezogen.
Die Osteobiodynamic® ist ein ganzheitlich ausgerichtetes manuelles Verfahren, bei dem der Mensch und die individuellen Zusammenhänge des
Bewegungsapparates betrachtet werden.
Die Behandlung arbeitet mit sanften mobilisierenden Techniken und kann durch individuell ausgewählte Übungen für den Alltag
ergänzt werden.
Die Osteobiodynamic® wird seit 2004, bis 2026 unter der Bezeichnung Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp®, bundesweit von anerkannten und
manuell erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern vermittelt und fortlaufend weiterentwickelt.
Wie sieht eine Behandlung mit der Osteobiodynamic® aus?
Zu Beginn der Behandlung wird das Becken in seinen drei Ebenen betrachtet. Dabei werden unter anderem Beweglichkeit, Stellung und
funktionelle Zusammenhänge berücksichtigt.
Durch sanfte und schonende manuelle Techniken wird die Beweglichkeit und Stellung des Beckens behandelt. Dabei können auch funktionelle U
nterschiede in der Becken- und Beinachse sowie Beinlänge beachtet werden.
Die Behandlung an der Wirbelsäule orientiert sich unter anderem an der Beweglichkeit, muskulären Spannungsverhältnissen und der
individuellen Wahrnehmung bestimmter Körperbereiche.
Durch sanfte Berührungen und die angeleitete Aktivierung der Muskulatur werden Bewegungsabläufe und die Körperwahrnehmung mit einbezogen.
Die Halswirbelsäule wird ebenso mit sanften manuellen Griffen behandelt. Ein besonderer Bestandteil der Methode ist dabei die Arbeit im
Bereich des Atlas, des ersten Halswirbelkörpers.
Auch dieser Bereich wird im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung der Körperstatik und der angrenzenden Muskulatur berücksichtigt und mit
sanften manuellen Techniken und unter Einbeziehung der umgebenden Muskulatur gearbeitet.
Bei der Osteobiodynamic® werden auch fasziale Strukturen in die manuelle Betrachtung des Bewegungsapparates einbezogen. Ausgewählte
Körperregionen können mit sanften manuellen Techniken behandelt werden.
Die Behandlung mit den sanften manuellen Techniken der Osteobiodynamic® wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Die individuelle Wahrnehm
ung kann dabei unterschiedlich sein.
Die Eigenaktivität des Patienten und individuell zusammengestellte Übungen können die Behandlung ergänzen. Sie bieten die Möglichkeit,
die im Rahmen der Behandlung erarbeitete Körperwahrnehmung und Bewegungskoordination auch im Alltag aufzugreifen.
Welche Behandlungsschritte im Einzelfall sinnvoll sind, wird individuell anhand der persönlichen Situation und der erhobenen Befunde gemeinsam
besprochen und angepasst.
Die Osteobiodynamic® gehört zu den komplementärmedizinischen Verfahren. Das zugrunde liegende Behandlungskonzept und seine therapeutische
Wirksamkeit sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Die Beschreibung der Methode stellt kein Heilversprechen und keine Garantie
für eine Linderung oder Verbesserung von Beschwerden dar. Eine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung wird dadurch nicht ersetzt.
